13 Feb

Pressemitteilung “Ziemlich bester Schurke”

Pressemitteilung Ziemlich bester Schurke

Josef Müller

Ziemlich bester Schurke erzählt von den Gaunereien der Schönen und Reichen
und erzählt seine Geschichte als Steuerberater der Münchner Schickeria und wie er am Ende doch noch zu Gott fand und sein Leben radikal änderte.

Er führte ein filmreifes Leben zwischen Luxuslimousinen, Trüffel und Champagner, Kokain und wilden Partynächten. Der Steuerberater Josef Müller beherrschte wie kein Zweiter die Kunst der Geldvermehrung: Riskante Finanzgeschäfte zählten zu seinem täglichen Brot – dabei immer am Rande der Legalität, immer darauf bedacht, nicht von der Steuerbehörde, seiner Frau oder der Polizei erwischt zu werden. Dabei war er anfangs jahrelang ein genialer und geschätzter Steuerberater im Münchner Jet-Set, dem es als Rollstuhlfahrer gelungen war, ganz nach oben zu kommen. Später geriet er immer häufiger mit dem Gesetz in Konflikt und handelte nach dem Motto: „Solange keiner von meinem Schweizer Konto weiß, bin ich Moralist.“ Heute spricht der einstige Konsul von Panama Josef Müller von „brutalen ethischen Aussetzern“.

 

Er war der heimliche Star im Kreis der Schönen und Reichen, seine Kontakte reichten bis in höchste gesellschaftliche Kreise: Prinz Charles, Juri Luschkow, die al-Gaddafi-Familie, um nur einige seiner Kontakte zu nennen. Seine Visitenkarte kreiste auf den Edelpartys der Yachtbesitzer. Hinter vorgehaltener Hand tuschelte man, dass es Müller wie kein zweiter verstand, aus Geld noch mehr Geld zu machen. Sein Ruf eilte ihm voraus: Die Münchner Schickeria vertraute ihm ihr Geld an. Auch Schwarzgeld strandete bei Müller, Millionen und Abermillionen, die in Aktenkoffern bei ihm auftauchten. Sein Auftrag war klar: Wasche mein Geld, schleuse es ins System, mach aus einer Million zwei Millionen.

 

Die einzige feste Größe in seinem Leben, auf die er sich stets verlassen konnte: Die Gier der Menschen und seine eigene Gier. Der Rollstuhlfahrer kannte keine Grenzen: Bald fand er sich wie selbstverständlich im Milieu der Drogenbosse und Finanzkriminellen und machte sich zu ihren Handlangern. Spektakulär konnte er anfangs vor dem LKA und dem FBI fliehen, am Ende wanderte er in den Bau: fünfeinhalb Jahre München-Stadelheim beendeten schlagartig sein Luxusleben. Was er im Gefängnis erlebte, wie er sein Handeln heute sieht und welche dramatische Wendung sein Leben plötzlich nahm, hat Josef Müller aufgeschrieben: Ziemlich bester Schurke – wie ich immer reicher wurde ist das rasante und unglaublich aufreibende Werk des  Tausendsassas und Kosmopoliten Josef Müller.

 

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